Übungsplattform zur Entzifferung deutscher und lateinischer Handschriften

für die bayerischen Gemeinden und Landratsämter (EAPl)
mit Verzeichnis der Aufbewahrungs­fristen


Am 5. Dezember 2016 unterzeichneten die Generaldirektorin Dr. Margit Ksoll-Marcon und Dr. Radu Ioanid, Direktor International Archive Programs des United States Holocaust Memorial Museums eine Vereinbarung, die die Kooperation dieser Gedächtnisinstitute auf eine neue Grundlage stellen und intensivieren soll. Die Staatlichen Archive Bayerns verwahren umfangreiche Unterlagen, die einzigartige Einblicke in das Schicksal der Opfer des nationalsozialistischen Gewaltregimes erlauben. Beispielhaft zu nennen wären etwa die Akten der Gestapo Würzburg oder die Entziehungs- und die Steuerakten der rassisch, religiös und politisch Verfolgten. Diese Bestände sind auch zentrale Mosaiksteine für die Erforschung der nationalsozialistischen Judenverfolgung, die schließlich in dem beispiellosen Holocaust gipfelte. Soweit archivrechtlich zulässig sollen diese nun in Absprache beider Institutionen verfilmt und dem United States Holocaust Memorial Museum zur Dokumentation übergeben werden.


Eine kleine Ausstellung des Staatsarchivs Augsburg in Kooperation mit dem Stadtarchiv Augsburg

Zwar ist das Werden einer Reichsstadt normalerweise ein Prozess, der sich über mehrere Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte hinzieht, doch gibt es auf diesem Weg immer wieder markante Einschnitte. Dies ist auch im Fall der Reichsstadt Augsburg so: Ein Privileg Ludwigs des Bayern vom 9. Januar 1316 steht für die endgültige Emanzipation von jeder fremden Stadtherrschaft. Aus diesem Anlass zeigt das Staatsarchiv Augsburg in Kooperation mit dem Stadtarchiv Augsburg eine kleine Ausstellung um zentrale Dokumente rund um diesen (vermeintlichen?) „700. Geburtstag“ zu präsentieren.

Die Ausstellung im Staatsarchiv Augsburg, Salomon-Idler-Straße 2, 86159 Augsburg, Straßenbahnhaltestelle „Universität“  ist von Montag bis Donnerstag täglich von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 13.30 Uhr geöffnet (vom 24.11 bis 16.12.2016). 

Vom 16.01.2017 - 10.02.2017 kann die Ausstellung im Stadtarchiv Augsburg, Kammgarnspinnerei 11, 86513 Augsburg besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei.


Der Kurs ist bereits ausgebucht. Nächstes Jahr wird ein weiterer Kurs angeboten. Der Termin wird rechzeitig auf der Homepage bekanntgegeben.

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv veranstaltet ab November 2016 einen Lese- und Interpretationskurs, der sich vor allem an interessierte Heimat- und Familienforscher richtet.
Gelesen und besprochen werden v.a. handgeschriebene Findbücher und personengeschichtliche Quellen des 16.- 20. Jahrhunderts aus dem Bayer. Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München; vermittelt werden Lesefähigkeit, Grundzüge zum Inhalt und Quellentypus sowie grundlegende behördengeschichtliche Kenntnisse.

Der Kurs findet in 14tägigem Turnus jeweils dienstags an folgenden Terminen statt:
8.11., 22.11., 6.12., 20.12.2016, 10.1., 24.1., 7.2. und 21.2.2017

Zeit: 17 – 18.30 Uhr

Ort: Bayer. Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5, Repertorienzimmer im Erdgeschoss
Leitung und Durchführung: Dr. Monika von Walter

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Personen, die Höchstteilnehmerzahl 10 Personen.

Anmeldung: Tel. 089/28638-2555 im Repertorienzimmer oder per Mail unter poststelle@remove-this.bayhsta.bayern.de. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie Anfänger sind oder bereits Vorkenntnisse besitzen!

Teilnahmegebühr: 100 Euro, zuzüglich 12 Euro Materialkosten
Mitglieder des Landesvereins für Familienkunde sowie Mitglieder des Fördervereins des Bayer. Hauptstaatsarchivs erhalten eine Ermäßigung von 10% auf die Teilnahmegebühr.


Die Staatlichen Archive Bayerns sind Kooperationspartner des Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern (FPB). 2015 gegründet, führt der FPB bedeutsame Kultureinrichtungen (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken und Archive) mit dem Ziel zusammen, die Suche nach und die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu fördern. Die Staatlichen Archive Bayerns leisten dazu einen bedeutsamen Beitrag, indem die Findmittel zu Archivbeständen von zentraler Bedeutung für die Provenienzforschung digitalisiert und – soweit archivrechtliche Gründe nicht dagegenstehen - online verfügbar gemacht werden. In den kommenden Jahren soll dieses Angebot laufend ausgebaut werden.

 


Die Staatlichen Archive Bayerns kooperieren mit bavarikon, dem Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben.

Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns

 


 

 

 

 

Community as opportunity. The creative archives' and users' network (co:op)

Gemeinsam mit 17 Archiven und Forschungseinrichtungen aus 11 europäischen Ländern beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am EU-Projekt co:op.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite.

 


Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstr. 5
80539 München

Tel.: +49 89/28638-2482
Fax: +49 89/28638-2615
E-Mail: poststelle@remove-this.gda.bayern.de
Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet.

Wichtige Hinweise

 


Staatsarchiv Amberg:
Das Staatsarchiv Amberg ist am Montag, dem 16.01.2017 für den Benützerverkehr erst ab 13:00 Uhr geöffnet.

Staatsarchiv München:
Das Staatsarchiv München ist in der Woche vom Montag, dem 06.02.2017 bis einschließlich Freitag, dem 10.02.2017 für den Benützerverkehr geschlossen. Für die Benützung der Bestände des Staatsarchivs München ab Montag, dem 13.02.2017, siehe Hinweis unter Menü "Archive".

Bayerisches Hauptstaatsarchiv:
Für die Benützung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Achtung: Voranmeldung) ab Montag, dem 13.02.2017, siehe Hinweis unter Menü "Archive".

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. III Geheimes Hausarchiv:
Wegen Baumaßnahmen sind einige Bestände des Archivs in der Zeit vom 24.10.2016 bis voraussichtlich Ende Februar 2017 nicht benützbar. Betroffen sind das Archiv der Herzöge in Bayern (Herzogliche Nebenlinie des Hauses Wittelsbach) sowie die Bestände Hubertusorden und St. Elisabethenorden.