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Übungsplattform zur Entzifferung deutscher und lateinischer Handschriften

für die bayerischen Gemeinden und Landratsämter (EAPl)
mit Verzeichnis der Aufbewahrungs­fristen


 

Der Bayerische Janus, gestaltet von Jakob Wiener

"Gefällt mir! Archive in der Öffentlichkeit", war das Motto des mittlerweile 10. Bayerischen Archivtags, der am am 17. und 18. März 2017 in Landshut stattfand. Über 200 Archivarinnen und Archivare aus Bayern und anderen Bundesländern zeugten von der hohen Resonanzkraft des Tagungsthemas.

Eröffnet wurde die Veranstaltung am Freitagabend mit der Verleihung des Bayerischen Janus an Hans Kratzer, Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft, übergab den Preis und würdigte Kratzers wertvollen Beitrag für die öffentliche Wahrnehmung der bayerischen Archive.

Den Einführungsvortrag am Samstag hielt Prof. Dr. Ulrich Raulff, Leiter des Deutschen Literaturarchivs, Marbach, unter der Überschrift "Das Archiv und sein Bild". Die anschließende Podiumsdiskussion setzte sich mit "Sinn und Zweck der Öffentlichkeitsarbeit" in Archiven auseinander. Der Nachmittag war "Formen und Strategien der Öffentlichkeitsarbeit" gewidmet und stellte u.a. die kooperative virtuelle Ausstellung von Archiven, Bibliotheken und Museen im Kulturportal Bavarikon "Luther, Eck und die frühe Reformation in Bayern" und den Einsatz von "Social media" im Archiv vor. Bereits am Freitagnachmittag hatten sich Mitarbeiter aus Kommunalarchiven, Adels- und Privatarchiven, Kirchenarchiven, Archiven an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen und Archivpfleger getroffen.


Das Bayerische Hauptstaatsarchiv veranstaltet im Sommer 2017 einen Lese- und Interpretationskurs, der sich vor allem an interessierte Heimat- und Familienforscher mit Vorkenntnissen richtet.
Gelesen und besprochen werden v.a. orts- und personengeschichtliche Quellen des 16.- 20. Jahrhunderts aus dem Bayer. Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München; vermittelt werden Lesefähigkeit, Grundzüge zum Inhalt und Quellentypus sowie grundlegende behördengeschichtliche Kenntnisse.

Der Kurs findet jeweils dienstags an folgenden Terminen statt:
25.4., 9.5., 16.5., 23.5., 20.6., 27.6., 11.7., 25.7.

Zeit: 17 – 18.30 Uhr

Ort: Bayer. Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5, Repertorienzimmer im Erdgeschoss

Leitung und Durchführung: Dr. Monika von Walter
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Personen, die Höchstteilnehmerzahl 10 Personen.

Anmeldung: Tel. 089/28638-2555 im Repertorienzimmer oder per Mail unter poststel-le@bayhsta.bayern.de.

Teilnahmegebühr: 100 Euro, zuzüglich 12 Euro Materialkosten
Mitglieder des Landesvereins für Familienkunde sowie Mitglieder des Fördervereins des Bayer. Hauptstaatsarchivs erhalten eine Ermäßigung von 10% auf die Teilnahmegebühr.


Eine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs und der Staatsagentur Archive Bulgariens

Bayern und Bulgarien pflegten bereits vor dem Ersten Weltkrieg intensive Kontakte, vor allem auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene. Im Oktober 1915 trat Bulgarien an der Seite des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns in den Ersten Weltkrieg ein und wurde damit auch Verbündeter des Königreiches Bayern. In den folgenden Jahren intensivierten sich die Beziehungen der Bündnis-partner auf allen Ebenen. Die Ausstellung mit rund 90 Exponaten beleuchtet in vier Kapiteln, nämlich „Die Vorgeschichte – auf dem Weg zum Bündnis“, „Bulgarien und die Mittelmächte“, „Auf den Kriegsschauplätzen“, „Erinnerungen und Neubeginn“, die Verflechtungen zwischen Bayern und Bulgarien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit einleitenden Aufsätzen.

Die Ausstellung in den Ausstellungsräumen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Ludwigstr. 14, ist vom 8. März bis zum 18. April 2017 zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Sonntag – Freitag 10.00–18.00 Uhr (an Karfreitag, 14. April 2017, ist geschlossen).

Öffentliche Führungen finden jeden Dienstag ab 14. März jeweils um 17.00 Uhr statt, Führungen für Gruppen können kostenfrei gebucht werden unter Tel. 089/28638-2575 und

E-Mail: poststelle@remove-this.bayhsta.bayern.de.

Als Begleitveranstaltungen werden zwei Vorträge im Hörsaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Schönfeldstr. 5, angeboten:

Mittwoch, 15.3.2017, 18.00 Uhr:
Prof. Dr. Helmut W. Schaller: Bulgarien und Bayern – Beziehungen in Kunst und Wissenschaft im 20. Jahrhundert.

Donnerstag, 23.3.2017, 18.00 Uhr:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bayerischen Hauptstaatsarchivs stellen Bestände zu den bayerisch-bulgarischen Beziehungen vor.


 

 

 

 

 

 

Gefangenenlager

 

Ausstellung im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern (Kultur-Schloss Theuern, Portnerstraße 1, 92245 Kümmersbruck)

Veranstalter: Staatsarchiv Amberg, Stadtarchiv Amberg, Gemeinde Kümmersbruck, Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern

Von 1914 bis 1918 bestand im Bergsteig südlich der Amberger Leopoldkaserne ein Kriegsgefangenenlager. Die Baracken, die auf einem damals zur Gemeinde Gärmersdorf gehörigen Gelände errichtet wurden, sollten bis zu 5.000 Mann aufnehmen können. Noch heute erinnert ein Denkmal auf dem Kümmersbrucker Friedhof an die im Lager verstorbenen Gefangenen. Mit amtlichen Dokumenten und Berichten, mit Fotos, privaten Briefen, Theaterzetteln, Zeitungsartikeln und Gegenständen will die Ausstellung Einblicke in die Geschichte des Lagers und die Lebensumstände der dort internierten französischen, russischen und italienischen Soldaten geben. Fern der Heimat, dem Feind ausgeliefert und in kärglichen Verhältnissen lebend, entfalteten die Gefangenen eine bemerkenswerte Lagerkultur mit Sport, Musik, Theater und einer eigenen Lagerzeitung mit dem Titel „Baracke !“

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalogband.

Führungen werden nach Vereinbarung angeboten.

Dauer:
2. April bis 9. Juli 2017

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 9.00 – 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr


Begleitend zur Ausstellung finden im Kultur-Schloss Theuern folgende Vorträge statt:

Donnerstag, 18. Mai, 19 Uhr
Prof. Dr. Manuela Schwartz, Hochschule Magdeburg-Stendal, Historische Musikwissenschaft:
Zwischen Kultur, Politik und Therapie. Die Konzerte im Gefangenenlager Amberg-Kümmersbruck

Donnerstag, 8. Juni, 19 Uhr
Prof. Dr. Isabella von Treskow, Universität Regensburg, Institut für Romanistik:
„Dahinter steckten kluge Köpfe!“ – Die Zeitung der französischen Kriegsgefangenen „Baracke !“ in Amberg

Sonntag, 2. Juli, 11 Uhr
Dr. Achim Fuchs, Kümmersbruck:
Das Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck 1914-1918. Ein Mikrokosmos während des Krieges


Kontakt:

Staatsarchiv Amberg
Archivstraße 3, 92224 Amberg
Telefon: 09621/307270
Fax: 09621/307288
E-Mail: poststelle@remove-this.staam.bayern.de

Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern
Kultur-Schloss Theuern
Portnerstraße 1, 92245 Kümmersbruck
Telefon: 09624/832
Fax: 09624/2498
E-Mail: info@remove-this.museumtheuern.de


Eine Ausstellung des Staatsarchivs Landshut 6. März bis 7. April 2017

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag 8 - 16 Uhr, Mittwoch 8 - 18 Uhr (öffentliche Führungen am Mittwoch um 16 Uhr), Donnerstag 8 - 16 Uhr, Freitag 8 - 13:30 Uhr

Staatsarchiv Landshut, Schlachthofstraße 10, 84034 Landshut

Der Eintritt ist frei


Im Februar 2017 hat die Sanierung der Fassaden und Fenster des Staatsarchivs München begonnen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Oktober 2017 andauern. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Benützungsbetrieb kommen. Weitere Informationen zum Benützungsbetrieb während der Bauzeit können Sie unserer Homepage unter dem Menü "Archive" entnehmen.


Eine kleine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, bearbeitet von Elisabeth Weinberger und Ulrike Hofmann

Die kleine Ausstellung erinnert an die Leistungen, die von Frauen während des gesamten Ersten Weltkrieges und vor allem im Hungerwinter 1916/17 erbracht wurden.

Ab den ersten Kriegsjahren engagierten sich Frauen in der Krankenpflege und im Fürsorgewesen. Im weiteren Kriegsverlauf ersetzten sie dann in zahlreichen Berufen die eingezogenen Männer. Ohne den Einsatz der Frauen hätten die landwirtschaftlichen Betriebe nicht überleben können, viele öffentliche Dienstleistungen wären eingestellt worden. Dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse entstanden jedoch kaum: Nach Kriegsende mussten die meisten Frauen ihre Arbeitsplätze zugunsten der heimgekehrten Soldaten wieder räumen.

Gezeigt werden in der kleinen Ausstellung etwa 40 Exponate aus den Beständen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, vor allem aus der Abteilung IV Kriegsarchiv.

Die Ausstellung im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5, ist vom 24. Januar bis zum 24. März 2017 zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo–Do 8.30–18.00 Uhr, Fr 8.30–13.30 Uhr (am Faschingsdienstag 28.2. nur bis 12 Uhr geöffnet).

Der Eintritt ist frei.


Die Staatlichen Archive Bayerns sind Kooperationspartner des Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern (FPB). 2015 gegründet, führt der FPB bedeutsame Kultureinrichtungen (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken und Archive) mit dem Ziel zusammen, die Suche nach und die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu fördern. Die Staatlichen Archive Bayerns leisten dazu einen bedeutsamen Beitrag, indem die Findmittel zu Archivbeständen von zentraler Bedeutung für die Provenienzforschung digitalisiert und – soweit archivrechtliche Gründe nicht dagegenstehen - online verfügbar gemacht werden. In den kommenden Jahren soll dieses Angebot laufend ausgebaut werden.

 


Die Staatlichen Archive Bayerns kooperieren mit bavarikon, dem Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben.

Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns

 


 

 

 

 

Community as opportunity. The creative archives' and users' network (co:op)

Gemeinsam mit 17 Archiven und Forschungseinrichtungen aus 11 europäischen Ländern beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am EU-Projekt co:op.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite.

 


Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstr. 5
80539 München

Tel.: +49 89/28638-2482
Fax: +49 89/28638-2615
E-Mail: poststelle@remove-this.gda.bayern.de
Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet.

Wichtige Hinweise

 


Bayerisches Hauptstaatsarchiv und Staatsarchiv München:
Für die Benützung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Achtung: Voranmeldung) und des Staatsarchivs München ab Montag, dem 13.02.2017 bis voraussichtlich Oktober 2017, siehe Hinweise unter dem jeweiligen Menü "Archive".

Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. III Geheimes Hausarchiv:
Wegen Baumaßnahmen sind einige Bestände des Archivs in der Zeit vom 24.10.2016 bis voraussichtlich Ende März 2017 nicht benützbar. Betroffen sind das Archiv der Herzöge in Bayern (Herzogliche Nebenlinie des Hauses Wittelsbach) sowie die Bestände Hubertusorden und St. Elisabethenorden.

Staatsarchiv Würzburg:
Bitte beachten Sie die neuen Öffnungszeiten des Staatsarchivs Würzburg ab 01.02.2017.

Staatsarchiv Landshut:
Das Staatsarchiv Landshut ist am Mittwoch, dem 29.03.2017 für den Benützerverkehr erst ab 10:00 Uhr geöffnet.

Staatsarchiv Würzburg:
Das Staatsarchiv Würzburg ist am Montag, dem 03.04.2017 für den Benützerverkehr geschlossen.

Staatsarchiv Bamberg:
Das Staatsarchiv Bamberg ist am Freitag, dem 07.04.2017 für den Benützerverkehr geschlossen.