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Übungsplattform zur Entzifferung deutscher und lateinischer Handschriften

für die bayerischen Gemeinden und Landratsämter (EAPl)
mit Verzeichnis der Aufbewahrungs­fristen


Eine kleine Ausstellung des Staatsarchivs Augsburg in Kooperation mit dem Stadtarchiv Augsburg

Zwar ist das Werden einer Reichsstadt normalerweise ein Prozess, der sich über mehrere Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte hinzieht, doch gibt es auf diesem Weg immer wieder markante Einschnitte. Dies ist auch im Fall der Reichsstadt Augsburg so: Ein Privileg Ludwigs des Bayern vom 9. Januar 1316 steht für die endgültige Emanzipation von jeder fremden Stadtherrschaft. Aus diesem Anlass zeigt das Staatsarchiv Augsburg in Kooperation mit dem Stadtarchiv Augsburg eine kleine Ausstellung um zentrale Dokumente rund um diesen (vermeintlichen?) „700. Geburtstag“ zu präsentieren.

Die Ausstellung im Staatsarchiv Augsburg, Salomon-Idler-Straße 2, 86159 Augsburg, Straßenbahnhaltestelle „Universität“  ist von Montag bis Donnerstag täglich von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 13.30 Uhr geöffnet (vom 24.11 bis 16.12.2016). 

Vom 10.06.2017 - 10.02.2017 kann die Ausstellung im Stadtarchiv Augsburg, Kammgarnspinnerei 11, 86513 Augsburg besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei.


Eine kleine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs.
Bearbeitet von Markus Frauenreuther und Gerhard Fürmetz

Vor 200 Jahren einigten sich Bayern und Österreich auf einen Grenzvertrag, der beide Länder bis heute prägt. Der „Münchner Vertrag“ vom 14. April 1816 zog einen Schlussstrich unter die territorialen Umwälzungen als Folge der Napoleonischen Kriege. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv erinnert mit einer kleinen Ausstellung an dieses für Bayern so wichtige Abkommen und beleuchtet seine Entstehung sowie seine Folgen und Wirkungen. 

Für die Bündnistreue zu Frankreich hatte Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderts erheblich an Landesfläche gewonnen, nicht zuletzt auf Kosten Österreichs. Mit dem Vertrag von Ried trat Bayern 1813 auf die Seite der Gegner Napoleons. Nach dem Wiener Kongress war das Verhältnis zwischen Bayern und Österreich nach wie vor deutlich angespannt, es musste ein für beide Seiten tragbarer territorialer Kompromiss gefunden werden. Im Vertrag von München verzichtete Bayern auf das Hausruckviertel, das Innviertel, das Amt Vils in Tirol und das Herzogtum Salzburg. Die Besitzungen des ehemaligen Erzstifts Salzburg im sogenannten Rupertiwinkel und das Gebiet der ehemaligen Fürstpropstei Berchtesgaden blieben bei Bayern. Bayern erhielt die linksrheinische Pfalz, mehrere Gebiete am Rand des heutigen Unterfranken und das im heutigen Oberfranken gelegene Marktredwitz. In Zusatz- und Geheimartikeln wurden weitere Streitfragen geklärt.

Bayern musste sich außerdem mit seinen Anrainerstaaten Baden und Hessen-Darmstadt auseinandersetzen, die von der Abmachung mit Österreich ebenfalls betroffen waren. Grenzkommissionen arbeiteten noch Jahre später an der exakten Festlegung der neuen Landesgrenzen, Archivbestände mussten aufgeteilt und Verwaltungspersonal ausgetauscht werden.

Gezeigt werden rund 30 Exponate, überwiegend aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv. Reproduktionen von Objekten aus dem Historischen Museum der Pfalz vervollständigen die Ausstellung.

Zur Ausstellung erscheint ein Faltblatt.

Ort: Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5-11, 80539 München

Öffnungszeiten: 25.10.2016 -30.12.2016, Mo–Do 8.30–18.00 Uhr, Fr 8.30–13.30 Uhr (an Feiertagen geschlossen).

Es werden zwei öffentliche Führungen angeboten (am 15.11.2016 um 15.30 Uhr und am 7.12.2016 um 16.30 Uhr), eine davon (am 7.12.) kombiniert mit einer Lesung aus ausgewählten Exponaten. Darüber hinaus können Führungen für Gruppen kostenfrei gebucht werden unter Tel. 089/28638-2530 und E-Mail: poststelle@remove-this.bayhsta.bayern.de

Der Eintritt ist frei.


Der Kurs ist bereits ausgebucht. Nächstes Jahr wird ein weiterer Kurs angeboten. Der Termin wird rechzeitig auf der Homepage bekanntgegeben.

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv veranstaltet ab November 2016 einen Lese- und Interpretationskurs, der sich vor allem an interessierte Heimat- und Familienforscher richtet.
Gelesen und besprochen werden v.a. handgeschriebene Findbücher und personengeschichtliche Quellen des 16.- 20. Jahrhunderts aus dem Bayer. Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv München; vermittelt werden Lesefähigkeit, Grundzüge zum Inhalt und Quellentypus sowie grundlegende behördengeschichtliche Kenntnisse.

Der Kurs findet in 14tägigem Turnus jeweils dienstags an folgenden Terminen statt:
8.11., 22.11., 6.12., 20.12.2016, 10.1., 24.1., 7.2. und 21.2.2017

Zeit: 17 – 18.30 Uhr

Ort: Bayer. Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5, Repertorienzimmer im Erdgeschoss
Leitung und Durchführung: Dr. Monika von Walter

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Personen, die Höchstteilnehmerzahl 10 Personen.

Anmeldung: Tel. 089/28638-2555 im Repertorienzimmer oder per Mail unter poststelle@remove-this.bayhsta.bayern.de. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie Anfänger sind oder bereits Vorkenntnisse besitzen!

Teilnahmegebühr: 100 Euro, zuzüglich 12 Euro Materialkosten
Mitglieder des Landesvereins für Familienkunde sowie Mitglieder des Fördervereins des Bayer. Hauptstaatsarchivs erhalten eine Ermäßigung von 10% auf die Teilnahmegebühr.


 

 

 

 Programm

Gastausstellung im Staatsarchiv Coburg

Die Rückwirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Menschen in der Stadt Coburg und ihr Leben sind bisher ebenso wenig erforscht wie die Frage, ob bzw. in welchem Maße der Krieg zur Demokratisierung für Coburg beigetragen hat. Die Siegesgewissheit und die Transportwaggons mit Aufrufen zum „Ausflug nach Paris“, die hatte es auch hier gegeben. Was war aber dann, als die Zahlen der Todesopfer zunahmen? Als Schwerverwundete durch die Straßen gefahren wurden und spätestens im „Kohlrabenbenwinter“ 1916/17 der Hunger zum Thema wurde? Kann man das, was hier geschah, vergleichen mit anderen Orten in Deutschland? Diese und mehrere Fragen sucht die Ausstellung der Initiative Stadtmuseum Coburg e. V., zu der auch ein Begleitprogramm angeboten wird, zu beantworten.

Eine Ausstellung der Initiative Stadtmuseum Coburg e. V

Ort:
Staatsarchiv Coburg, Herrngasse 11, 96450 Coburg

Zeit:
11.10.-23.12.2016, Mo-Do 8-16 Uhr, Freitag 8-13 Uhr. Allerheiligen (1.11.2016) geschlossen

 Der Eintritt ist frei.


Die Staatlichen Archive Bayerns sind Kooperationspartner des Forschungsverbunds Provenienzforschung Bayern (FPB). 2015 gegründet, führt der FPB bedeutsame Kultureinrichtungen (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Museen, Sammlungen, Bibliotheken und Archive) mit dem Ziel zusammen, die Suche nach und die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu fördern. Die Staatlichen Archive Bayerns leisten dazu einen bedeutsamen Beitrag, indem die Findmittel zu Archivbeständen von zentraler Bedeutung für die Provenienzforschung digitalisiert und – soweit archivrechtliche Gründe nicht dagegenstehen - online verfügbar gemacht werden. In den kommenden Jahren soll dieses Angebot laufend ausgebaut werden.

 


Die Staatlichen Archive Bayerns kooperieren mit bavarikon, dem Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Das Bayerische Hauptstaatsarchiv und die Staatsarchive präsentieren dort ausgewählte Archivalien, die eine herausragende Bedeutung für das historische Gedächtnis Bayerns haben.

Zu den Spitzenstücken aus den Staatlichen Archiven Bayerns

 


 

 

 

 

Community as opportunity. The creative archives' and users' network (co:op)

Gemeinsam mit 17 Archiven und Forschungseinrichtungen aus 11 europäischen Ländern beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am EU-Projekt co:op.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite.

 


Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstr. 5
80539 München

Tel.: +49 89/28638-2482
Fax: +49 89/28638-2615
E-Mail: poststelle@remove-this.gda.bayern.de
Wenn Sie uns eine E-Mail senden, so wird Ihre Adresse nur für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet.

Wichtige Hinweise

 


Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abt. III Geheimes Hausarchiv:
Wegen Baumaßnahmen sind einige Bestände des Archivs in der Zeit vom 24.10.2016 bis voraussichtlich Ende Februar 2017 nicht benützbar. Betroffen sind das Archiv der Herzöge in Bayern (Herzogliche Nebenlinie des Hauses Wittelsbach) sowie die Bestände Hubertusorden und St. Elisabethenorden.

Staatsarchiv Augsburg:
Das Staatsarchiv Augsburg ist am Donnerstag, dem 08.12.2016 für den Benützerverkehr geschlossen.

Bayerisches Hauptstaatsarchiv:
Das Bayerische Hauptstaatsarchiv ist am Donnerstag, dem 08.12.2016 für den Benützerverkehr bereits ab 15:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Coburg:
Das Staatsarchiv Coburg ist am Donnerstag, dem 08.12.2016 für den Benützerverkehr erst ab 13:30 Uhr geöffnet.

Staatsarchiv München:
Das Staatsarchiv München ist am Dienstag, dem 13.12.2016 für den Benützerverkehr bereits ab 13:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Würzburg:
Das Staatsarchiv Würzburg ist am Dienstag, dem 13.12.2016 für den Benützerverkehr geschlossen.

Staatsarchiv Nürnberg:
Das Staatsarchiv Nürnberg ist am Donnerstag, dem 15.12.2016 für den Benützerverkehr bereits ab 13:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Augsburg:
Das Staatsarchiv Augsburg ist am Donnerstag, dem 15.12.2016 für den Benützerverkehr bereits ab 12:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv Bamberg:
Das Staatsarchiv Bamberg ist am Montag, dem 19.12.2016 für den Benützerverkehr bereits ab 13:00 Uhr geschlossen.

Staatsarchiv München:
Das Staatsarchiv München ist in der Woche vom Montag, dem 06.02.2017 bis einschließlich Freitag, dem 10.02.2017 für den Benützerverkehr geschlossen. Für die Benutzung der Bestände des Staatsarchivs München ab 12.02.2017, siehe Hinweis unter Menü "Archive".